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Kreditwürdigkeit

Mit der Kreditwürdigkeit beurteilt ein Kreditgeber die persönliche und wirtschaftliche Eignung eines Kreditantragstellers für den Kredit. Häufig wird die Kreditwürdigkeit auch als Bonität bezeichnet.

Wann ist jemand kreditwürdig

Die Kreditwürdigkeit setzt sich sowohl aus persönlichen als auch aus finanziellen Aspekten zusammen. Zur persönlichen Kreditwürdigkeit gehören seine moralische Integrität, die bisherige Zahlungsmoral und die persönlichen Verhältnisse. Darüber bekommt der Kreditgeber im Wesentlichen über die Schufa entsprechende Informationen. Wie finanzielle Kreditwürdigkeit liegt dann vor, wenn ein Kreditantragsteller ein regelmäßiges Einkommen nachweisen kann, aus dem er seinen Lebensunterhalt, seine bisherigen Verpflichtungen und die auf ihn zu kommenden Verpflichtungen erfüllen kann.

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Bei jedem Kreditantrag, der an eine Bank gestellt wird, wird im Rahmen der Bearbeitung als Erstes die Bonität geprüft. Über die Selbstauskunft hat der Kreditantragsteller der Bank Daten zur Verfügung gestellt, die genutzt werden, um Informationen bei der Schufa einzuholen, eine Haushaltsrechnung durchzuführen und den Kreditantragsteller zu scoren. Das Ganze findet heute für Blankokredite automatisch statt. Die Software der Banken ist inzwischen soweit, dass bei gegebener Kreditwürdigkeit die Kreditentscheidung automatisch getroffen wird.

Unterschiede bei der Kreditwürdigkeit

Grundsätzlich ist man kreditwürdig, wenn man 18 Jahre ist, also Verträge schließen kann und einen Wohnsitz in Deutschland mit deutschem Bankkonto hat. Da es Menschen gibt mit schlechter Zahlungsmoral, Menschen mit wenig Einkommen, Besserverdiener, Arbeitslose und Hartz IV Empfänger ist wird die Kreditwürdigkeit abgestuft. Das machen die Banken heute über bonitätsabhängige Zinsen. Das heißt für den Kreditnehmer konkret, je besser seine Kreditwürdigkeit in den Augen der Bank ist, desto niedriger ist der Zins, der für das geliehene Geld bezahlt werden muss. Außerdem bekommen Kreditantragsteller mit bester Bonität leichter Kredit. Ist die Kreditwürdigkeit zwar gegeben, aber die Bank schätzt das Kreditausfallrisiko höher ein, wird der Zinssatz entsprechend höher. Das zahlt der Kunde dafür, dass die Bank ein höheres Risiko eingeht.

Bei bonitätsunabhängigen Zinsen, wie sie auch bei den Autobanken üblich sind, wird über den Zinssatz das Risiko gleichmäßig gestreut. Kreditnehmer mit geringerer Bonität zahlen den gleichen Zins, wie Kreditnehmer mit bester Bonität. Aus Sicht der bonitätsschwächeren Kreditnehmer sind feste Zinsen besser, weil auch besser nachvollziehbar.

Wenn man nicht kreditwürdig ist

Viele Verbraucher zerstören ihre Kreditwürdigkeit, indem sie Verpflichtungen nicht erfüllen. Die Vertragspartner melden die Daten an die Schufa. Ist die Schufa negativ, geben die meisten deutschen Banken keinen Kredit.

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